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Am 22. November 2012 hat das Ethnologische Museum die Ausstellung „DAS ETHNOLOGISCHE MUSEUM: GESCHICHTE, GEHEIMNISSE UND SCHÄTZE. Eine Reise durch die Herrlichkeit der Kulturen der Welt" eröffnet. Die Kuratoren sind Nicola Mapelli, Katherine Algner und Nadia Fiussello.


Das Ethnologische Museum wurde am 12. November 1926 von Papst Pius XI. mit Motu Proprio Quoniam tam praeclara bei Abschluss der Missionarischen Weltausstellung gegründet, die auf Wunsch eben dieses Papstes im Jubeljahr 1925 stattgefunden hatte. Am 1. Februar 1927 wurde das Museum mit Sitz im Lateranpalast eingeweiht, wo es bis 1963 blieb. Im Jahr 1973, unter dem Pontifikat Papst Pauls VI., wurde es in dem jetztigen Sitz im Vatikan neu ausgestattet. Der ursprüngliche Kern der Sammlung, bestehend aus etwa 40.000 Exponaten, war von einer eigens dazu eingerichteten Kommission - in der der Verbit Pater Wilhelm Schmidt aktiv mitarbeitete- unter 100.000 Objekten aus aller Welt ausgewählt worden. Privatleute, Missionen und 400 Diözesen hatten sie dem Papst für die große Ausstellung des Jahres 1925 geschenkt. Im Lauf der Zeit wurde die anfängliche Sammlung mit Neuerwerbungen und den Päpsten gemachten Schenkungen bereichert.
Darunter verdienen die Sammlung des Museo Borgiano di Propaganda Fide, die chinesische Numismatiksammlung von Pater Joseph Kuo, die Gipsportraits der amerikanisch-indianischen Völker des deutschen Bildhauers Ferdinand Pettrich, wie auch die Sammlung von prähistorischen Fundstücken der Britischen Schule für Archäologie in Jerusalem und die kostbare Sammlung von Festgegenständen aus dem Gebiet um Sepik (Neu-Guinea) von Pater Kirschbaum Erwähnung.
Die derzeitige Museumssammlung, die etwa 100.000 Werke.

 
Tu, Hauptgottheit des Pantheon auf der Insel Mangareva