Online SammlungenPinakothekSaal IBernardo Daddi: Martyrium des hl. Stefan

Steinigung des Heiligen Inv. 40148

Der hl. Gamaliel erscheint dem hl. Lukian im Traum Inv. 40147

Der hl. Lukian erzählt diese Erscheinung Johannes Inv. 40158

Auffindung der Körper der Heiligen. Lukian, Abibus, Nikodemus und Stefan Inv. 40149

Überführung der Reliquien der Heiligen nach Jerusalem Inv. 40150

Zweite Überführung nach Rom Inv. 40160

Die Zusammenlegung der Reliquuien des hl. Stefan mit denen des hl. Lorenz Inv. 40159

Hilfsbedürftigen, die am Grab der Heiligen Stefan und Lorenz um Wunder bitten, Inv. 40161

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Bernardo Daddi
(Florenz, 1290 ca. – 1348 ca.)
Martyrium des hl. Stefan und Auffindung seiner Reliquien
Tempera auf Holz
Größe jeder Tafel 26,5 x 30 cm
Inv. 40148, 40147, 40158, 40149, 40150, 40160, 40159, 40161

Die acht Tafeln bildeten die Predella eines Polyptychons, das bis heute noch nicht identifiziert wurde. Man schreibt sie dem Florentiner Maler Bernardo Daddi zu. Ihre Ausführung wird auf das Jahr 1345 datiert und fällt damit in die späte Schaffensperiode des Künstlers. Die kleinen Gemälde haben das Martyrium des hl. Stefan und die Geschichte der Auffindung seiner Reliqien zum Thema, wie es die mittelalterliche Legenda Aurea des Jacopo da Varagine schildert: auf die Steinigung des Heiligen folgt Der hl. Gamaliel erscheint dem hl. Lukian im Traum, (Gamaliel ist der Lehrer des hl. Paulus), in dem Gamaliel kund tut, wo der eigene Leichnam zusammen mit denen seines Sohns Abibus, Nikodemus’ und des hl. Stefan begraben sind; Der hl. Lukian erzählt diese Erscheinung Johannes, dem Patriarchen von Jerusalem, der die Gräber suchen lässt; es folgt die Auffindung der Körper der Heiligen. Lukian, Abibus, Nikodemus und Stefan an dem von Gamaliel genannten Ort. Ferner wird die Überführung der Reliquien der Heiligen nach Jerusalem, wobei die des hl. Stefan durch ein Wunder den von einem bösen Geist besessenen Körper der Eudoxia, der Tochter des Kaisers Theodosius, heilen. Die Zweite Überführung nach Rom und die Zusammenlegung der Reliquuien des hl. Stefan mit denen des hl. Lorenz und zuletzt die Hilfsbedürftigen, die am Grab der Heiligen Stefan und Lorenz um Wunder bitten, beschließen den Zyklus.