Pfauen

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Braccio Nuovo

Hochmittelalterliche Quellen bezeugen die Präsenz der Pfauen in der Gegend des Mausoleums Hadrians (117-138 n. Chr.), der heutigen Engelsburg. Für lange Zeit dienten die beiden vergoldeten Bronzefiguren im Quadriportikus vor dem Petersdom der Verzierung des sogenannten Cantaro. Es handelte sich hierbei um einen Brunnen für die Waschung der Pilger, dessen Mitte eine große Bronzepinie bildete, jetzt steht sie im gleichnamigen Hof der Vatikanischen Museen. 1608, während der Arbeiten für die neue vatikanische Basilika, wurden die Pfauen zuerst in den Cortile della Pigna (Hof der Pinie) und in der Folgezeit an den heutigen Platz gestellt, um eine bessere Konservierung zu sichern. Die Pfauen zeichnen sich durch eine extrem gute handwerkliche Qualität aus, die sich in den realistischen Details und in der raffinierten Darstellung der Fiederung ausdrückt. Diese Charakteristika und ihre symbolische Bedeutung der Unsterblichkeit bekräftigen die Hypothese, dass sie ursprünglich zur Ornamentik der Hadrianischen Grabstätte gehörten.