Giuseppe Zigaina, L’orto di Getsemani

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Giuseppe Zigaina, L’orto di Getsemani
Giuseppe Zigaina, L’orto di Getsemani
Saal 23. Italien nach dem Zweiten Weltkrieg

Das frühe Werk von Giuseppe Zigaina, L’orto di Getsemani (der Garten Gethsemane) weist Spuren verschiedener Inspirationsquellen auf, die seinen Stil nachhaltig geprägt haben: die Lichtkontraste des Tintoretto, der bei seiner Reise nach Venedig im Jahr 1944 einen tiefen Eindruck bei ihm hinterlassen hat; die byzantinische Kunst; die mittelalterlichen Glasfenster; der deutsche Expressionismus, besonders der von Georges Rouault. In seinem Garten Gethsemane, den er 1947 gemeinsam mit einer Kreuzigung auf zwei große Faesite-Leinwände malte, interpretierte der Künstler diese Eindrücke neu und auf sehr persönliche Weise. Die Werke wurden auf einigen Ausstellungen gezeigt, doch während der Christus am Kreuz den Künstler kompositorisch überzeugte, fehlte es beim Gebet im Garten seiner Meinung nach an Konzentration: aus diesem Grund beschloss Zigaina ein paar Jahre später, das Gemälde auseinander zu schneiden und nur den linken Teil aufzubewahren, der 1999 in die Sammlung einfließen konnte.