Deckel aus modelliertem Bucchero, zweite Hälfte des 6. Jh. v.Chr., Inv. 15594

Virtuelle Besichtigung dieses Saales

Der Fries ist Teil der Dekoration aus der Zeit Julius’ III. (1550-55) und wurde von Daniele da Volterra und seinen Schülern ausgeführt. In diesem kleinen Saal ist der Hauptteil der archäologischen Sammlung untergebracht, die in der 2. Hälfte des 19. Jh. von Bonifacio Falcioni aus Viterbo zusammengetragen und von Leo XIII. (1878-1903) im Mai 1898 für die Vatikanischen Museen angekauft wurde. In den Vitrinen ist ein typischer Querschnitt einer Privatsammlung des 19. Jh. ausgestellt, wo archäologische, untereinander heterogene Fundstücke ohne besondere logische Kriterien wahllos zusammengestellt wurden: die ältesten Gefäße aus Tonerde aus der Protovillanova- und Eisenzeit zusammen mit Bucchero-Gefäßen, bemalte attische und etruskische Keramik, Bronze-Objekte (Vasen, kleine Statuen etc.), Votivmaterial und vor allem antike und moderne Schmuckstücke.