Mischkrug aus Paestum, 360-330 v.Chr., Inv. 17106

Virtuelle Besichtigung dieses Saales

Der Sammlung großgriechischer Gefäße ist der elegante halbkreisförmige Umgang des Oberen Hemizyklus vorbehalten. Mit großgriechischer Keramik wird gemeinhin die breit gefächerte Produktion von bemalten rotfigurigen Gefäßen definiert, die sich in den griechischen Kolonien Süditaliens und Siziliens zwischen dem dritten Vierteljahrhundert des 5. und dem 4. Jh v. Chr. durchsetzt. In diesem Saal sind die wichtigsten Produktionen vertreten: die von Lukanien, Kampanien, Paestum und Apuliens, mit der einzigen Ausnahme der sizilianischen Produktionsstätten. Eine Abteilung wurde der Keramik im Stil von Gnathia gewidmet, die mit ihrem entschieden malerischen, polychromen Stil auf dem leuchtend schwarzen Grund parallel auch den Ausklang der antiken Gefäßmalerei ankündigt. Der Besichtigungsgang schließt mit einer Auswahl von ähnlichen Werken der etruskischen Keramik.