Händepaar

Händepaar

7. Jh. v.Chr.
Bronzeblech, getrieben
Inv. 11930-11931

Die Hände mit sehr langen Fingern sind mit kleinen Goldplättchen geschmückt und bestehen aus einem einzigen Bronzeblatt, das am Handgelenk verschlossen und an den Rändern leicht gebogen ist. Vergleiche lassen auf Vulci als Herkunfts- und Herstellungsort schließen und rücken diese Hände in die Nähe der in Bronzeblech getriebenen Masken einiger Kanopen in Chiusi (vgl. Rundamphora). Sie gehören zu den ersten Versuchen der etruskischen Bronzekunst, die menschliche Gestalt wiederzugeben. Denn den Etruskern gelang es, separat getriebene Bronzebleche miteinander zu verlöten, so dass daraus freistehende Statuen entstanden.