Ohrringe in Traubenform

Ohrringe in Traubenform

Vulci, Nekropole Camposcala
Mitte 4. Jh. v.Chr.
Blattgold
Höhe max. 7,6 cm
Inv. 13502-13503

Sie bestehen aus einem kreisförmigen Blättchen, das mit konzentrisch verlaufenden Reihen aus Kügelchen dekoriert ist. In die Mitte ist ein seitlich durch zwei vertikale Bänder begrenztes Kugelsegment gesetzt; in der unteren Hälfte drei Kugeln mit Körnchenstruktur. Auf der Rückseite sind drei Löcher zu sehen, die, so nimmt man an, dazu bestimmt waren, parfümierte Substanzen aufzunehmen. Die Ohrringe sind Teil einer reichen Grabausstattung, die 1837 entdeckt wurde und in Zusammenhang mit einer doppelten Beisetzung steht (der eines Mannes und einer Frau). Darüber hinaus wurden weitere Gegenstände gefunden, die heute auch in diesem Saal ausgestellt sind: eine in Eichenblattform gestaltete Goldkrone und eine weitere in Lorbeerblattform, drei linsenförmige Anhänger mit mythologischen Darstellungen, eine Kette mit figurativ gestalteten Goldanhängern sowie ein thymiaterion (Parfumverbrenner) in Bronze.