Rotfigurige attische Amphore

Rotfigurige attische Amphore

Vulci
um 450 v.Chr.
bemalte Keramik
Höhe 59,9 cm
Inv. 16571

Von dieser Amphore mit den Figuren des Achilleus und der Briseis rührt der Name des Achilles-Malers, eines Schülers des Malers von Berlin, zu dem die stilistische Nähe besonders in der Anfangszeit seiner Tätigkeit deutlich wird. Die vatikanische Amphore hingegen ist ein Werk der Reifezeit dieses Künstlers und geht etwa auf die 2. Hälfte des 5. Jh. v. Chr. zurückgeht, in der die Figuren Heiterkeit und Ruhe zugleich ausdrücken. Die Gefäße des Achilles-Malers waren im Bereich des Mittelmeers in der Antike sehr verbreitet: von Griechenland bis Kleinasien und Sizilien, und natürlich auch Etrurien, woher die vatikanische Amphore stammt.