Italienischer Garten

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Italienischer Garten
Italienischer Garten
Vatikanische Gärten

Nach dem Abschluss des Konkordats zwischen dem italienischen Staat und dem Heiligen Stuhl im Jahr 1929 betraf die für die Neugestaltung der Räume des neuen Staates Vatikanstadt notwendige strukturelle Umgestaltung auch die Gartenanlagen. Dank des Projekts des Architekten Giuseppe Momo (1875-1940), unterstützt von Botaniker Giovanni Nicolini, konnten die vatikanischen Grünanlagen im Laufe von vier Jahren neugestaltet werden.

Ziel war es, den dekorativen Charakter der Gärten hervorzuheben und sie von ihrem zuvor eher ländlichen Erscheinungsbild zu lösen. So entstand eine Reihe von Gärten im italienischen Stil mit streng geordneten Beeten, kunstvoll geschnittenen Hecken sowie Kompositionen und Farben, die geometrische Muster nach Motiven der Renaissance und des Barock bildeten. Teil dieser Neugestaltung sind auch der spektakuläre  Muschelgarten (mit dem Brunnen von Gaetano Roscioli) in der Nähe des Bahnhofs, der terrassenförmige Garten mit bunten Blumen rund um das Gebäude des Governatorato und der eindrucksvolle Rosengarten auf dem höchsten Punkt des Hügels.