Das 20. Jahrhundert in der sakralen Kunst Barcelonas
Das 20. Jahrhundert in der sakralen Kunst Barcelonas

Das 20. Jahrhundert in der sakralen Kunst Barcelonas

20th Century Italian Sacred Art from the Vatican Museums

24. September – 8. Dezember 2026
Diözesanmuseum Barcelona, Spanien

Die Ausstellung „20th Century Italian Sacred Art from the Vatican Museums“ [Italienische sakrale Kunst des 20. Jahrhunderts aus den Vatikanischen Museen] markiert die erste historische Zusammenarbeit zwischen den Vatikanischen Museen unter der Leitung von Barbara Jatta und dem Diözesanmuseum Barcelona unter Leitung von Monsignor Robert Baró i Cabrera. Erstmals wird dem Publikum eine bedeutende, kostbare Auswahl von Werken aus der Sammlung für Moderne und Zeitgenössische Kunst der Vatikanischen Museen vorgestellt. Für diese Ausstellung, die eine neue Auflage der 2022 im Diözesanmuseum „Carlo Maria Martini“ in Mailand gezeigten Schau darstellt, wurden einige der bedeutendsten Gemälde und Skulpturen der italienischen Sakralkunst des 20. Jahrhunderts ausgewählt. Sie stammen von international renommierten Künstlern wie Mirko Basaldella, Felice Carena, Carlo Carrà, Pericle Fazzini, Salvatore Fiume, Gerardo Dottori, Renato Guttuso, Marino Marini, Giacomo Manzù und Francesco Messina sowie von Künstlern, die einem breiteren Publikum weniger bekannt sind, deren künstlerisches Gewicht jedoch erheblich ist, darunter Aldo Carpi, Giuseppe Montanari und Antonio Giuseppe Santagata. Zentrales Thema der Ausstellung ist die Figur Christi als vir dolorum, als Schmerzensmann, und gerade dadurch als eine Gestalt, die jedem Menschen und jeder Epoche der Geschichte unmittelbar gegenwärtig ist.

Die Ausstellung – kuratiert von Rosalia Pagliarani von der Abteilung für Kunst des 19. Jahrhunderts und zeitgenössische Kunst der Vatikanischen Museen, in Zusammenarbeit mit c2c Exhibitions und deren Direktoren Helena Alonso und J. Óscar Carrascosa – unterstreicht die starke internationale Ausrichtung der Vatikanischen Museen, die sich seit Jahrzehnten der Organisation von Ausstellungen im Ausland widmen. Im Mittelpunkt steht diesmal die Vermittlung der besonderen Botschaft der Sammlung für Moderne und Zeitgenössische Kunst: Durch die Schönheit der Kunst soll die Kraft der spirituellen Botschaft sichtbar und erfahrbar werden, die sich hinter der sakralen Kunst des 20. Jahrhunderts verbirgt. Der Ausstellungskatalog wurde von Francesca Boschetti, Leiterin der Abteilung für Kunst des 19. Jahrhunderts und zeitgenössische Kunst der Vatikanischen Museen, in Zusammenarbeit mit Rosalia Pagliarani herausgegeben. Der Ausstellungsparcours umfasst vier Säle: Kreuzigungen im Vergleich; Erzählung und Dialog mit der Kunsttradition der Vergangenheit; Mirko und Manzù zwischen Gegenwart und der Universalität des Schmerzes; Das Sakrale wieder mit der menschlichen Existenz verbinden.

Die Ausstellung ist ab dem 24. September 2026 für die Öffentlichkeit zugänglich.