More than a Thousand Words
More than a Thousand Words

More than a Thousand Words

Images from L’Osservatore Romano

Ab dem 30. September
Vatikanische Pinakothek, Vatikanische Museen

„More than a Thousand Words. Images from L'Osservatore Romano“ [Mehr als tausend Worte. Bilder aus dem L'Osservatore Romano]: so lautet das Motto der Ausstellung in den Sälen XVII und XVIII der Pinakothek der Vatikanischen Museen, die sich der Tageszeitung widmet, die am 1. Juli 1861 gegründet wurde und sich seit 165 Jahren der anspruchsvollen Aufgabe verschrieben hat, die Welt im Licht des Evangeliums, in Wahrheit und mit Barmherzigkeit zu erzählen.

Die Ausstellung versammelt eine Auswahl von Fotografien, Illustrationen und Zeichnungen, die – gemeinsam mit dem geschriebenen Wort – Zeugnis ablegen von der Arbeit der Vatikanzeitung im Laufe der Jahre. Im Mittelpunkt steht dabei vor allem die Entwicklung seit dem 4. Oktober 2020: im Rahmen einer umfassenden grafischen Neugestaltung wurde beschlossen, den Bildern mehr Raum zu geben – beginnend mit der Titelseite.
Der erste Teil der Ausstellung widmet sich den Bildern, die den Großteil der Anfangsseiten der Tageszeitung einnehmen. Das Redaktionsteam unter Leitung von Piero Di Domenicantonio und Gaetano Vallini hat dafür Fotografien ausgewählt, die eindringlich und oft auch dramatisch sind. Doch nicht alle erzählen von Krisen und Konflikten. Einige thematisieren auch die Hoffnung. Darin zeigt sich eine bewusste Grundentscheidung der Zeitung: Auf allen Seiten, nicht nur auf der Titelseite oder in dem der internationalen Geopolitik gewidmeten Teil, soll auch von Geschichten der Hoffnung erzählt werden. Denn, so die Überzeugung des L’Osservatore Romano: das Gute ist ansteckender als das Böse. Der zweite Teil der Ausstellung ist den übrigen Bildern gewidmet: Zeichnungen und Illustrationen, die Zeichner eigens für bestimmte regelmäßige Rubriken der Zeitung geschaffen haben.

„Dieser Wandel ist zweifellos in hohem Maße dem Pontifikat von Papst Franziskus zu verdanken“, erklärt Andrea Monda, Chefredakteur des L’Osservatore Romano. „Schon Bergoglios Sprache war reich an Bildern, und er selbst hat diesen Gedanken immer wieder öffentlich und im persönlichen Gespräch zum Ausdruck gebracht: ,Ein Bild sagt mehr als tausend Worte.‘ So wurde die Neuausrichtung der Zeitung auch durch die besondere Aufmerksamkeit und Ermutigung des argentinischen Papstes begleitet. Die vorliegende Ausstellung ist daher auch eine Form der Rückschau und des Dankes – vor allem an ihn, aber auch an die Zeichner und Illustratoren, die an diesem Projekt mitgewirkt haben. Und unser Dank gilt natürlich auch den Besuchern, von denen wir hoffen, dass sie die Arbeit würdigen, die die Tageszeitung des Heiligen Stuhls in all diesen Jahren geleistet hat.“

„Eindringliche Bilder und Bilder der Hoffnung: in den Fotografien, die der L'Osservatore Romano Tag für Tag auswählt, um die uns umgebende Wirklichkeit zu beschreiben, die Gegenwart sichtbar zu machen und die Zukunft vorzustellen, die vor uns liegt, spiegelt sich unsere Gegenwart wider“, ergänzt Barbara Jatta, Direktorin der Vatikanischen Museen. „Welcher Ort wäre geeigneter als die Vatikanischen Museen, um über die Kraft der Bilder zu sprechen – über ihre Fähigkeit, das Herz zu erreichen, mit Mitteln, die mehr sagen können als tausend Worte?“.