A century of the Popemobile
A century of the Popemobile

A century of the Popemobile

Ab dem 29. Oktober 2026
Quadratischer Garten, Vatikanische Museen

Eine außergewöhnliche Ausstellung erzählt ab dem 28. Oktober die hundertjährige Geschichte der päpstlichen Mobilität: vom ersten Automobil Papst Pius’ XI. bis zu den modernen Papamobilen unserer Zeit. Die Ausstellung ist in einem verglasten Ausstellungspavillon im Bereich des Quadratischen Gartens untergebracht, in unmittelbarer Nähe des Kutschenpavillons und der Vatikanischen Pinakothek. Sie zeigt acht historische Mercedes-Benz-Fahrzeuge, die als authentische Zeugnisse der päpstlichen Mobilitätsgeschichte gelten. Den Besuchern eröffnet sich dabei ein spannender Rundgang durch die Geschichte des Automobils, des gesellschaftlichen Lebens, der Kommunikation und der kirchlichen Institutionen.

Die acht historischen Fahrzeuge veranschaulichen – zusammen mit dem ersten Automobil der Geschichte und einer modernen S-Klasse – das Zusammentreffen menschlichen Erfindungsgeistes mit der universalen Sendung der Kirche. „Alles beginnt mit einer Reise. Mit der Reise des Petrus, des Fischers aus Galiläa, der nach Rom kam, um eine Botschaft zu verkünden, die über Jahrhunderte und Kontinente Bestand haben sollte“, erklärt Sandro Barbagallo, Kurator der Historischen Sammlungen der Vatikanischen Museen. Seitdem ist die Geschichte des Papsttums auch eine Geschichte von Wegen, Begegnungen und Veränderungen. Die Reisen des Nachfolgers Petri standen dabei im Laufe der Zeit für unterschiedliche Anliegen: für die Verkündigung des Evangeliums, diplomatische Initiativen, politische Gesten oder das sichtbare Zeichen seiner Verbundenheit mit den Völkern.

Vor diesem Hintergrund entstand „Ein Jahrhundert Papamobil“: eine Ausstellung, die die außergewöhnliche Beziehung zwischen dem Automobilhersteller, dessen Markenzeichen ein Stern ist, und dem Heiligen Stuhl würdigt: eine Beziehung, die 1930 mit der Übergabe des Mercedes-Benz Nürburg 460 an Pius XI. begann. Es war der Beginn einer Zusammenarbeit, die sich unter den nachfolgenden Pontifikaten fortsetzen und einen radikalen Wandel begleiten sollte: vom Automobil als repräsentativem Statussymbol hin zum Papamobil als einem Fahrzeug, das Begegnungen aus nächster Nähe ermöglichen soll.